Das Mopar Rebellion Team

Zum Mopar-Rebellion-Team gehören aktuell zwei Fahrer: Jens Tiedtke und Dirk Peiler.

Die Beiden lernten sich 1996 beim jährlichen Mopar-Meeting in Datteln kennen. Jens besaß zu dieser Zeit einen 68er und Dirk einen 70er Plymouth RoadRunner. Da hierzulande nur eine Handvoll dieser Autos zu finden sind, kamen die Zwei schnell ins Gespräch und es entstand bald eine Freundschaft, die bis heute anhält. Im Jahr 2002 gründeten die Zwei das Team und seit der Saison 2005 haben beide Autos den gleichen Look.



Die Geschichten, wie wir zu unseren Mopar-Muscles gekommen sind, ähneln sich sehr:
Dirk kam im Frühjahr 1996 durch eine Zeitungsanzeige zu seinem 70er Roadrunner. Der Wagen war äußerlich in gutem Zustand und blau lackiert. Obwohl er auch eine gute Innenausstattung hatte, war die gesamte Technik zwar fahrfähig aber ziemlich marode. Also entschloss er sich am Ende der Saison, das Auto zu restaurieren.
Im Frühjahr 1999 war der RoadRunner dann komplett restauriert, silber lackiert und hatte einen 440cui-Motor, den Dirk bald darauf beim Drag Racing im nahe gelegenen Wittstock auf seine Beschleunigungswerte prüfte.



Von anfänglich hohen 13er Zeiten auf der 1/4 Mile verbesserte er die Performance bald auf eine 12,7. Doch es dauerte nicht lange und nach Getriebepech 2001 verabschiedete sich auch noch der relativ neue Motor mit gebrochenem Pleul - bis auf die Köpfe war der Rest Schrott. Sein Freund Reinhard - auch bekannt als der „Wahnsinnige aus Buxtehude" - hatte noch ein Package aus 400er Block und Strokerkit auf 452 cui zu liegen, das er Dirk abtrat.

Nach erneutem Anfangspech in Hockenheim 2002, bei dem beide Köpfe rissen, konnte Dirk die Krankheiten seines RoadRunner kurieren. Seit 2003 läuft der problemlos und inzwischen 11,5 sec auf der 1/4, bei 7,3 sec auf der 1/8 Mile und 1,6 sec auf 60 foot.
Diese siegfähige Performance konnte Dirk 2003 und 2004 in Oschersleben und 2004 beim "DragRaceChallenge" in Turtmann / Schweiz auch in Siege umsetzen.
Am Ende der Saison 2004 begann dann ein neues Kapitel.




Bei Jens begann alles im Sommermonat Juli 1990, als er sich in Hamburg einen 1968 RoadRunner kaufte. Der Wagen besaß einen 383cui-Motor und war in Hemi-Orange lackiert. Neben einigen technischen Veränderungen zugunsten der Performance erhielt der RoadRunner eine neue Lackierung in classicgrün.
Seine ersten Erfahrungen im Drag Racing sammelte er auf dem HelloweenCustomRun in Spa (Belgien) und bei einigen ADAC Beschleunigungsveranstaltungen. Damals lag seine beste Zeit noch bei 10,23 auf der 1/8 mile, im Laufe der Jahre modifizierte und optimierte er den RoadRunner so, dass er für eine 7,8 auf der 1/8 Mile und eine 12,2 auf der 1/4 Mile gut war.



Im Dezember 2000 entdeckte Teamkollege Jens einen blauen Dodge A 100 Pickup im Internet, ein Fahrzeug, nach dem er schon länger gesucht hatte und kaufte diesen dann im Januar 2001.

Ein Jahr später begann er mit der Restauration und dem Umbau des Dodge bis er auf einen weiteren Dodge A 100 in Dänemark aufmerksam wurde. Dieser Dodge war in einem deutlich besseren Zustand und hatte schon einige der Modifikationen, die er bei seinem blauen Pickup geplant hatte.
Also entschloss er sich im Februar 2003, um Geld und Zeit zu sparen, diesen A 100 zu kaufen. Der Dodge war ein Rolling Chassis, das heißt ohne Motor und Getriebe. Also besorgte er ein 2-Gang-Powerglidegetriebe und borgte sich bei seinem RoadRunner den 383cui-Motor aus. Mit der Hilfe einiger Freunde und zahlreicher Werkstattstunden schaffte es Jens, pünktlich am ersten Rennen der Saison 2003 in Oschersleben teilzunehmen. Seither legt der "Fast Delivery Truck" ständig zu und ist mit einer 12,2 auf der 1/4 Mile absolut konkurrenzfähig.